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	<title>Das DanyWeb</title>
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	<description>Die Kunst des (Un-)Sinns</description>
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		<title>William Wahl &#8211; Lass es schneien</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 16:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn es klimatisch nun vielleicht nicht mehr ganz so winterlich anmutet, möchte ich Euch &#8211; stellvertretend für das ganze Album &#8220;Wie schön wir waren&#8221; &#8211; das Lied &#8220;Lass es schneien&#8221; des deutschen Singer/Songwriters William Wahl ans Herz legen. Einige wenige kennen William Wahl vielleicht als Teil der a-capella-Band &#8220;Basta&#8221;. Ich habe das Album nun ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auch wenn es klimatisch nun vielleicht nicht mehr ganz so winterlich anmutet, möchte ich Euch &#8211; stellvertretend für das ganze Album &#8220;Wie schön wir waren&#8221; &#8211; das Lied <span style="color: #c90f63;"><strong>&#8220;Lass es schneien&#8221;</strong></span> des deutschen Singer/Songwriters <span style="color: #c90f63;"><strong>William Wahl</strong></span> ans Herz legen. Einige wenige kennen William Wahl vielleicht als Teil der a-capella-Band &#8220;Basta&#8221;. Ich habe das Album nun zweimal gehört und bin sehr angetan. In den nächsten Tagen verliere ich vielleicht etwas ausführlicher ein paar Worte dazu.</p>
<p style="text-align: justify;">PS: Das Video ist übrigens auch ein Hingucker.</p>
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		<title>Manchmal tut es auch ein Herz &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 16:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die üblichen Verdächtigen]]></category>
		<category><![CDATA[intern]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir entwickeln uns mit dem Social-Network zu Menschen, die in immer kleinen Dimensionen der Kommunikation denken, alles geht schnell, alles kann geschrieben, gesagt, gemalt und über tausende von &#8220;Schnittstellen&#8221; verteilt werden. Das ist wahnsinnig praktisch. Dass ich mal mit Freunden telefoniert habe. Pöh. Ich lese viele Blogs. Allerdings gehöre ich zu diesen stillen Lesern, die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wir entwickeln uns mit dem Social-Network zu Menschen, die in immer kleinen Dimensionen der Kommunikation denken, alles geht schnell, alles kann geschrieben, gesagt, gemalt und über tausende von &#8220;Schnittstellen&#8221; verteilt werden. Das ist wahnsinnig praktisch. Dass ich mal mit Freunden telefoniert habe. Pöh.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich lese viele Blogs. Allerdings gehöre ich zu diesen stillen Lesern, die viele Artikel absolut dufte finden, aber keinen Kommentar hinterlassen. Das liegt daran, dass entweder schon alles gesagt wurde oder ich nichts zu sagen habe, weil ich staune. Ich kann es nicht genau sagen, aber ich glaube ein paar Leute lesen hier schon mit &#8211; so wie ich, still und leise. Das finde ich schön. Ich würde nur gerne was davon spüren. <span style="color: #000000;"><strong>Deswegen gibt es in diesem Theme den kleine &#8220;Like&#8221;-Button.</strong></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #c90f63;">Und damit meine ich nicht diesen Facebook verseuchten Daumen-nach-oben, sondern das kleine Herzen am Ende jedes Beitrages.</span></strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Durch einfaches Drücken des Herzchens, schenkt Ihr dem Artikel Eure Sympathie und mir eine Rückmeldung. Darüber würde ich mich sehr freuen und es kostet kaum Zeit &#8211; außer zum Scrollen und zum Drücken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dinge aus dem Alltag: Ordnung</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 16:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die üblichen Verdächtigen]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[ordnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich auf der Arbeit einen chaotischen Schreibtisch habe, auf dem verschiedene Vorgänge durcheinander liegen, die Stifte kreuz und quer verteilt sind, sich Tacker und Locher paaren, irgendwo meine Tasse Flecken hinterlässt und die Büroklammern ständig auf den Boden fallen, dann nennen einige das kreatives Chaos. Ich nenne das &#8220;Horror&#8221;. Wenn ich einen einzigen klaren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn ich auf der Arbeit einen chaotischen Schreibtisch habe, auf dem verschiedene Vorgänge durcheinander liegen, die Stifte kreuz und quer verteilt sind, sich Tacker und Locher paaren, irgendwo meine Tasse Flecken hinterlässt und die Büroklammern ständig auf den Boden fallen, dann nennen einige das kreatives Chaos. Ich nenne das &#8220;Horror&#8221;. Wenn ich einen einzigen klaren Gedanken fassen möchte, muss dieses Chaos erst einmal beseitigt werden. Also räume ich auf, räume weg, sortiere und wische und fühle mich anschließend herrlich befreit. Dann kann ich auch wieder denken.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich die Festplatte meines <del>PCs</del> Macs ansehe, dann kann ich auch kaum einen klaren Gedanken fassen, weil die Platte komplett zugemüllt ist. Daten liegen unstrukturiert herum, doppeln sich durch kopieren statt ausschneiden, die Ordnerstruktur die ich habe, macht oft keinen Sinn und mir fehlt der Überblick. Seit ich <a href="http://www.alfredapp.com/" target="_blank">Alfred</a> nutze, komme ich schon besser zurecht, aber das ist wie mit einem Navi. Ich komme an, kenne aber nicht den Weg.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut, vielleicht ist das nicht nötig, aber ich hätte gerne eine ganz super toll organisierte Festplatte. Das ist echt eine Menge Arbeit, wie ich feststellen muss und wenn man dann eine Struktur erarbeitet hat und dann damit arbeitet und dann erkennt, dass das zwar schlau gedacht, ABER PRAKTISCH FÜR DEN A**** IST, DANN &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. *schrei.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aktion: Mixtape-Wichteln Reloaded</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 10:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die üblichen Verdächtigen]]></category>
		<category><![CDATA[beetfreeq]]></category>
		<category><![CDATA[mixtape]]></category>
		<category><![CDATA[mixtape-wichteln]]></category>

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		<description><![CDATA[BeetFreeQ vom freeQnet startet eine neue Mixtape-Wichteln Aktion, bei der sich die Teilnehmer gegenseitig ein Mixtape erstellen und zukommen lassen. Dabei ist man nicht auf ein Thema beschränkt, sondern kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis 17.02.2011 anmelden. Die ausführlichen Regeln können dort ebenfalls nachgelesen werden. Aus Erfahrungen der Vergangenheit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog.freeqnet.de/" target="_blank">BeetFreeQ vom freeQnet</a> startet eine neue <a href="http://blog.freeqnet.de/2012/02/08/mixtape-wichteln-reloaded/" target="_blank">Mixtape-Wichteln Aktion</a>, bei der sich die Teilnehmer gegenseitig ein Mixtape erstellen und zukommen lassen. Dabei ist man nicht auf ein Thema beschränkt, sondern kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis <span style="color: #000000;"><strong>17.02.2011</strong></span> anmelden. Die ausführlichen Regeln können dort ebenfalls nachgelesen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus Erfahrungen der Vergangenheit kann ich sagen, dass das Erstellen des Mixtapes selbst schon tierisch Spaß macht und die Vorfreude auf das eigene, kommende Mixtape einen wie ein kleines Kind zappeln lässt. Also: <strong>unbedingt mitmachen!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">[Photo von <a href="http://www.flickr.com/photos/bondidwhat/2103389010/in/photostream/" target="_blank">flickr</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ben Howard &#8211; The Fear</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[ben howard]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Ben Howard. Es gibt nicht viel zu sagen. Nur: #Hach. Das sieht auch Johannes so:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ben Howard. Es gibt nicht viel zu sagen. Nur: <strong>#Hach</strong>. Das sieht auch <a href="https://twitter.com/cptpudding" target="_blank">Johannes</a> so:</p>
<p><a href="http://www.danyweb.de/wp-content/uploads/hach.johannes.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1266" title="hach.johannes" src="http://www.danyweb.de/wp-content/uploads/hach.johannes.jpg" alt="" width="520" height="90" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Patrick Watson &#8211; Into Giants</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 20:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Patrick Watson werden am 20.04.2012 ihr neues Album &#8220;Adventures in your backyard&#8221; veröffentlichen. Bis dahin fließt noch eine Menge Wasser den Rhein hinunter. &#8220;Into Giants&#8221; ist da der perfekte Song, um die knappen 60 Tage zu überbrücken. (Gut, mich bekommt man sowieso immer mit diesen tollen Percussions). Aber das Arrangement des Songs ist schon ziemlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Patrick Watson werden am 20.04.2012 ihr neues Album &#8220;Adventures in your backyard&#8221; veröffentlichen. Bis dahin fließt noch eine Menge Wasser den Rhein hinunter. &#8220;Into Giants&#8221; ist da der perfekte Song, um die knappen 60 Tage zu überbrücken.<br />
(Gut, mich bekommt man sowieso immer mit diesen tollen Percussions). Aber das Arrangement des Songs ist schon ziemlich toll. Die Stimme von Patrick Watson gepaart mit der weiblichen Stimme. Hammer. Ach, was red&#8217; ich: allein die Instrumentalisierung lässt mich auf Wölkchen schweben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Song kann auf der <a href="http://www.adventuresinyourownbackyard.com/" target="_blank">Homepage</a> auch &#8211; ohne Angabe von Daten &#8211; heruntergeladen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Patrick Watson &#8211; Into Giants</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F35071636&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=C90F63" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
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		<title>Plattenplausch #5 / Casper &#8211; XOXO</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 19:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenplausch]]></category>
		<category><![CDATA[Casper]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[plattenplausch]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Musik, die entspricht so gar nicht meinen eigenen Vorlieben. Neben den üblichen Verdächtigen wie Volksmusik und Schlager zählen für mich auch Genres wie Heavy-Metal, Hardcore-Rock, Techno und Hip-Hop/Rap dazu. Aber manchmal blickt man doch über den Tellerrand und entdeckt ein Album, das zwar überhaupt keinen musikalischen Bezug zur Plattensammlung aufweist, aber trotzdem überzeugt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es gibt Musik, die entspricht so gar nicht meinen eigenen Vorlieben. Neben den üblichen Verdächtigen wie Volksmusik und Schlager zählen für mich auch Genres wie Heavy-Metal, Hardcore-Rock, Techno und Hip-Hop/Rap dazu.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber manchmal blickt man doch über den Tellerrand und entdeckt ein Album, das zwar überhaupt keinen musikalischen Bezug zur Plattensammlung aufweist, aber trotzdem überzeugt und sich im Gehörgang breit macht.<br />
Nachdem über Casper viel gesprochen und geredet wurde und er in vielen Bestenlisten zum Jahresende 2011 auftauchte, machte ich mich auf den Weg die Faszination von „XOXO“ zu ergründen.</p>
<p style="text-align: justify;">Den besten Einstieg in das Album findet man meiner Meinung nach über „So perfekt“. Das ist nicht nur die erste Singleauskopplung, es ist auch DER Song, der das Herz für alles Kommende öffnet. Zwischen den Textzeilen von „So perfekt“ findet sich sicher jeder an irgendeiner Stelle wieder.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab da wird es etwas schwieriger. Manche Kost auf Caspers Album ist schwer verdaulich, obwohl er auf die Poser-Elemente des gemeinen Rappers verzichtet.</p>
<blockquote><p><span style="color: #c90f63;"><strong>Sex, Titten, Waffen und die Bekundung der eigenen dicken Eier, die von den meisten ins Mikrofon gepumpt werden und in den Videos mit halbnackten Damen verziert werden, sucht man bei Casper vergeblich.</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Nein. Casper erzählt von den Dingen, die uns alle umtreiben, die uns beschäftigen. Vom Sinn des Lebens, von Enttäuschung, Verlust, Frust, Hoffnungslosigkeit. Aber da schwingt auch immer das Positive mit. Der Antrieb, der Wille, die Kraft. So erklärt sich vielleicht auch der Albumtitel „XOXO“ – Kiss &amp; Hugs. Denn der verhält sich zum Inhalt des Albums eher als neutralisierender Faktor.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Sinn des Lebens ist leben</em>, sagt Casper im „Grizzly-Lied“ und vielleicht ist es wirklich so einfach wie simple.</p>
<p style="text-align: justify;">Casper präsentiert sich als nachdenklicher Lyriker mit der notwendigen Portion an Erfahrungen. Und auch wenn die Amerikanisierung (Chearleader, Quarterback, Ballkönigin) in den Songs anfänglich etwas irritiert, so hilft Caspers eigene Biografie zu verstehen, wo seine Affinität hierzu seinen Ursprung findet.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem ist „XOXO“ für mich im Moment ein bisschen Seelenheil, ein bisschen Therapie. Seine raue Stimme schallt immer wieder durch meine Sennheiser-Kopfhörer und ich bin sicher, er begleitet mich noch ein ganzes Stück auf meinem Weg. Und dass er rappt – nehme ich ihm nicht weiter übel.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Casper &#8211; Michael X</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><object width="530" height="298"><param name="movie" value="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=28297496&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color="></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=28297496&amp;server=www.vimeo.com&amp;fullscreen=1&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="530" height="298"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><div class="alert green"> Interpret: Casper / Album: XOXO / Release: 2011 / Label: Four Music </div></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogparade // Musik des Jahres 2011</title>
		<link>http://www.danyweb.de/2012/01/08/blogparade-musik-des-jahres-2011/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 13:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die anderen Verdächtigen]]></category>

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		<description><![CDATA[cimddwc ruft wie bereits in den Vorjahren dazu auf einen musikalischen Seelenstriptease loszulassen und nachdem ich nun keine einzige wirklich musikalisch verbrochene Liste für 2011 aufgestellt habe, kommt diese Aktion wie gerufen. Ich selbst bin schon etwas spät dran, aber wenn ihr ein schnelles Tipphändchen habt, könnt ihr bis heute 24 Uhr (oder genauer 23:59 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://cimddwc.net/2011/12/05/blogparade-musik-des-jahres-2011/">cimddwc</a> ruft wie bereits in den Vorjahren dazu auf einen musikalischen Seelenstriptease loszulassen und nachdem ich nun keine einzige wirklich musikalisch verbrochene Liste für 2011 aufgestellt habe, kommt diese Aktion wie gerufen.<br />
Ich selbst bin schon etwas spät dran, aber wenn ihr ein schnelles Tipphändchen habt, könnt ihr bis heute 24 Uhr (oder genauer 23:59 Uhr) noch teilnehmen.<br />
<em><br />
Gefragt sind:</em></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Der Song des Jahres</li>
<li>Das Album des Jahres</li>
<li>Das Live-Konzert des Jahres (alternativ beste Live-CD/DVD)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
Song des Jahres 2011</strong><br />
Ich unterscheide hierbei mal nach der “offiziellen” Last.fm-Statistik und dem Herzenssong 2011.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><br />
<span style="color: #c90f63;">nach Last.fm // Jupiter Jones &#8211; Still</span></em></p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal sind es einfach die Texte die bewegen. In “Still” hauen mich einfach diese Zeilen im Refrain um: “Ich habe soviel gehört und doch kommts niemals bei mir an, das ist der Grund warum ich nachts nicht schlafen kann. Wenn ich auch tausend Lieder vom Vermissen schreib’, heißt das noch nicht, das ich versteh warum dieses Gefühl für immer bleibt.”<br />
Darin liegt viel Ehrlichkeit und auch die Darstellung der Verlustängste, die uns alle auf die ein oder andere Art quälen. Toller Song, der leider zu kommerziell geworden ist.<br />
<em><br />
<object width="530" height="298"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fgCOUO-s8nY&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fgCOUO-s8nY&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="530" height="298"></embed></object><br />
<em><br />
<span style="color: #c90f63;"><em>Herzenssong // Philipp Poisel &#8211; Eiserner Steeg</em></span></em></em></p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal liest oder hört man Texte bei denen man denkt: ja, genau. Das ist das Gefühl, das ich nie in Worte fassen konnte. Und dann kommen Menschen wie Philipp Poisel und singen sie einem vor und man denkt: wie einfach es eigentlich gewesen wäre sie zu schreiben. Auch hier ist thematisch ein ähnlicher Bezug wie bei “Still” von Jupiter Jones. Vielleicht ist das die Zusammenfassung meines Jahres 2011 &#8211; Endgültigkeit, Kontrollverlust und Unerreichbarkeit.<br />
<em><br />
<object width="530" height="298"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NTn51PnwMbk&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NTn51PnwMbk&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="530" height="298"></embed></object><br />
<em><br />
<strong>Album des Jahres 2011</strong><br />
<em><br />
<span style="color: #c90f63;"><em>nach Last.fm und von Herzen // Bon Iver &#8211; Bon Iver</em></span></em></em></em></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, Justin Vernon hat mein Herz erobert &#8211; und das nicht erst 2011. Ich glaube behaupten zu können, dass “For Emma, forever ago” mich erst von den Mainstream Wegen abgebracht hat und mir eine vollkommen neue, musikalische Welt gezeigt hat. Das fing mit ähnlichen Künstlern an, führte über eine Vielzahl von Musikblogs die ich heute noch gerne lese und endet in der Tatsache, dass ich Radio nur noch im Auto sekundär konsumiere.<br />
Bon Ivers zweites Album hat sich stilistisch verändert, strahlt aber immer noch mit feinfühliger Intensität ins Herzen, was dem Album eine Menge Wärme und positive Anreize verleiht. Es gibt keine schönere Musik, um sich selbst im Inneren zu spüren. Genau aus dem Grunde ist dies das Album des Jahres 2011 &#8211; auch von Herzen.<br />
<em><br />
<object width="530" height="298"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ve5dUOWI0q4&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ve5dUOWI0q4&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="530" height="298"></embed></object><br />
<em><br />
<strong>Live-Konzert des Jahres 2011</strong></em></em></p>
<p style="text-align: justify;">Tja, das wäre &#8211; so oder so &#8211; das Bon Iver Konzert in Köln geworden, denn es war die einzige Konzertkarte, die ich in diesem Jahr gekauft habe. Allerdings bin ich krankheitsbedingt leider nicht zu dem Besuch gekommen.<br />
Aber ich bin sicher, dass sich in näherer oder weiterer Zukunft eine Möglichkeit ergeben wird, ihn noch mal zu erleben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein 2011 &#8211; Eine unsortierte Liste</title>
		<link>http://www.danyweb.de/2012/01/07/mein-2011-eine-unsortierte-liste/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 17:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die üblichen Verdächtigen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun, Freunde der Nacht, es ist allzeit wieder die Jahreszeit der beliebten TopTen-Listen und auch wenn ich ebenfalls versucht bin meine 10 liebsten Alben des Jahres zu posten, möchte ich Euch doch lieber meine TopTen der spektakulärsten Erfahrungen des Jahres 2011 auf der persönlich-emotionalen Ebene zuteil werden lassen. Clarence, die blöd parkende Nachbarin Bei dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun, Freunde der Nacht, es ist allzeit wieder die Jahreszeit der beliebten TopTen-Listen und auch wenn ich ebenfalls versucht bin meine 10 liebsten Alben des Jahres zu posten, möchte ich Euch doch lieber meine TopTen der spektakulärsten Erfahrungen des Jahres 2011 auf der persönlich-emotionalen Ebene zuteil werden lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Clarence, die blöd parkende Nachbarin</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;">Bei dem Namen Clarence handelt es sich natürlich um eine Verfremdung einer real existierenden Person, deren Identität aus rechtlichen Gründen verschleiert werden soll/muss und damit ich ihr auch noch ungehemmt im Flur begegnen kann. Clarence ist selbstredend kein aus der Luft gegriffener Name, sondern aus Daktari adaptiert. Ihr wisst schon: Clarence der schielende Löwe. Wie dem auch sei. Ich bin mir nicht sicher, ob der Knick in ihrer Optik dafür zuständig ist, dass sie beim Navigieren ihres Fahrzeuges erhebliche Schwierigkeiten hat, aber ich finde mein Auto häufig so von Clarence’ Auto zugeparkt vor, dass dies unmöglich nur aufgrund völliger Unwissenheit oder Unzulänglichkeit passieren kann. Jeden Morgen schiebe ich mein Auto an ihrem Seitenspiegel vorbei, Zentimeter für Zentimeter bete ich, dass ich ihr Auto nicht anfahre. Meine sowieso schon gereizte Stimmung am frühen Morgen implodiert im Fahrzeuginneren und sorgt für beschlagene Scheiben (weswegen ich im weiteren Verlauf meines Arbeitsweges erst mal unter Sichtbehinderungen leide). Liebe Clarence, solltest Du Dich zufälligerweise in diesen Zeilen wieder finden: PARKE ENDLICH WIE EIN NORMALER MENSCH!!!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einmal mit dem Ambulanzwagen cruisen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Jahr bin ich in den Genuss gekommen, einmal mit einem Ambulanzauto zu fahren. Also nicht selber, sondern hinten drin. Ich muss schon sagen: wenn mir nicht schon beschissen zu Mute gewesen wäre, hätte es bei der Fahrweise des Rettungssanitäters spätestens zu fortwährendem Erbrechen geführt. Kein Wunder, das man angeschnallt wird. Ich sah vor meinem geistigen Auge immer einen Schlaganfallpatienten, der mit Beatmungsgerät und Infusion bei jedem Schlagloch in einen schwerelosen Zustand befördert wurde, bis er mit dem Kopf an die Fahrzeugdecke knallte und mit einem Ruck wieder auf die Liege gezogen wurde. Im Krankenhaus angekommen liegt er dann vermutlich schon aus instinktiven Selbstschutzgründen im Koma. Von wegen künstlich herbeigeführtes Koma.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ehemalige Freunde, die seit 15 Jahren im Standby-Modus stehen</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;">Es gibt sie. Die Menschen, die ich nach langer Zeit irgendwann zufällig – und nicht immer freudig – auf der Straße treffe und bei denen ich den Eindruck nicht loswerde, mich ganz plötzlich in einem verworrenen Raum-Zeit-Kontinuum zu befinden. Zurück in die Vergangenheit. Da kleben an meinem Gegenüber die gleichen Klamotten am Körper und dieselbe Frisur am Kopf wie vor 15 Jahren, es kommen die gleichen kleinbürgerlichen Sprüche über die Lippen und es formen sich noch immer dieselben verqueren Ansichten im Kopf.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Gott sei Dank reicht ein Blick an mir herunter um festzustellen, dass ich noch immer fest in der Gegenwart verankert bin.<br />
Es ist keine Halluzination, es ist die nackte Wahrheit.<br />
Ich brauche immer einige Zeit danach, um zu akzeptieren, dass ich mit dieser Person mal sehr eng befreundet war und dass mir diese Freundschaft allen Ernstes auch noch wichtig gewesen ist. Kaum zu glauben. Noch schlimmer ist allerdings die Erkenntnis, dass manche Menschen in ihrer Entwicklung einfach stehen bleiben. So wie ein Körper mit 21 Jahren aufhört zu wachsen. Plötzlich, still, heimlich. Ich gratuliere mir dann immer, dass ich den Absprung rechtzeitig geschafft habe.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Von Eltern, die sich einen Mercedes kauften</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;">Meine Eltern fuhren Zeit meines Lebens Volkswagen. Kleine Ausnahmen wie einen Honda und den vom ADAC gern beförderten, zuletzt gefahrenen Ford mal ausgenommen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Käfer, Golf, Passat. Mein erstes Auto war ein Golf II der Sonderedition „Manhattan“ und mein zweites (erstes nagelneue) Auto war ein VW Polo.<br />
Ihr erkennt also die Verbundenheit meiner Familie zur Traditionsmarke aus Wolfsburg.<br />
Wie dem auch sei haben meine Eltern sich vor etwa vier Monaten einen Mercedes der E-Klasse zugelegt – einen Kombi.<br />
Aus unerfindlichen Gründen hege ich eine enorme Abneigung gegen Mercedes. Vielleicht liegt es an Mehrzahl von Fahrzeugführern dieser Modelle mit der offensichtlich in die Fahrerlaubnis eingetragenen Vorfahrt auf allen Straßen oder dem an der Nackenstütze festgenähten Tiroler Hut mit Borste unter dem meist ein Körper jenseits der 80 Platz genommen hat oder an den kleinen Accessoires der Kofferraumabdeckung wie zum Beispiel dem Wackeldackel. Jedenfalls symbolisiert der Mercedes für mich wie kaum ein anderer Gegenstand die Spießigkeit des Kleinbürgertums.<br />
Zur Verteidigung meiner Eltern muss ich sagen, dass sie sich so langsam einem Alter nähern, in dem Spießigkeit schon fast zur guten Erziehung gehört.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Philipp Rösler oder von der Partei, die gar keine ist</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;">Philipp Rösler ist der Witz des Jahres, wenn nicht sogar diesen Jahrhunderts. Dieser kleine Welpe mit dem Hundeblick, der unendliche Unwissenheit ausdrückt, soll also eine Partei aus dem Sumpf holen, bei dem jedes Mitglied fleißig Torf abbaut? Nunja, mutig – aber dumm.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Philipp Rösler wird scheitern und wenn nicht, liegt das an der geringen Halbwertzeit von Skandalen in der Politik. Aus den Medien aus dem Sinn.<br />
Aber wer kann die FDP schon ernst nehmen? Bereits im Wahlkampf 2009 war es mir unbegreiflich, dass die FDP mit ihrem Wahlprogramm der Steuersenkungen überhaupt Menschen überzeugen konnte, war doch das Wahlversprechen schon von vorne herein vollkommen utopisch vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzkrise und den bereits unter einen Rettungsschirm manövrierten HRE und Commerzbank. Auch 2009 kristallisierte sich aus dem undurchdringlichen Sternenstaub ein griechischer Meteorit hervor, der das Euro-Land auszulöschen drohte. Aber Guido Westerwelle versprach Steuerträume. Nun, die FDP war noch nie mehr als ein Ballon voll heißer Luft. Während die Linken die Qualle im Fischschwarm sind, ist die FDP das Chamäleon des Dschungels.<br />
Und da fällt den Blitzbirnen niemand anderer als Philipp „das Baby“ Rösler ein? Da kommt man sich vor, als habe man in der 1. Grundschulklasse einen aus der U1 Betreuung am Nebentisch sitzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Sie haben kein orthopädisches Problem, Sie müssen nur abnehmen&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;">Da ich seit längerem aufgrund meiner sitzenden Tätigkeit und damit verbundenen Fehlhaltungen seit Monaten unter Nackenproblemen und Kopfschmerzen leide, habe ich mich dazu durchgerungen zu einem Orthopäden zu gehen. Diese Grenzerfahrung medizinischer Unfähigkeit festigt meine Einstellung zu Krankenkassen im Allgemeinen und Ärzten im Besonderen. Statt Röntgenaufnahmen oder Untersuchungen im Nackenbereich kontrollierte der liebe Onkel Doktor, ob sich meine Knie beugen lassen, ob ich mit den Händen auf den Boden komme und sagte mir nach 10 Sekunden intensivem ins-Gesicht-gucken, dass ich abnehmen solle, dann würde sich auch mein Nacken wieder in die Reihe bringen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Herzlichen Glückwunsch zu dieser grandiosen Diagnose und der raschen, akuten Behandlung meiner Schmerzen. Und zur absoluten Krönung drückte er mir noch ein Kärtchen der Weight Watchers in die Hand. Da weiß man wo der Kooperationsvertrag zu Hause ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Geschichten aus der Notaufnahme oder: „Sind Sie sicher, dass ich wirklich kommen muss?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;">Meine nächste wirklich als positiv zu bezeichnende Begegnung mit der dritten Ärzte-Art hatte ich in einem Krankenhaus unserer Stadt. Ich bin in die Notfallambulanz gefahren, weil mich in der Nacht ganz plötzlich akuter Schwindel gepackt hatte, ich Herzrasen und Atemnot bekommen habe, die auch nach 10 Minuten nicht vergangen sind. Die Notfallambulanz teilte mir freundlichst mit, dass ich kein Fall für sie sei (was ich mir bei meinem Empfinden gar nicht vorstellen konnte – aber was weiß ich schon), gab mir aber dankenswerter Weise den Tipp es mal beim hausärztlichen Notdienst zu versuchen, der sich ebenfalls im Haus befand.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Das tat ich. Eine, ich will mal versuchen es positiv auszudrücken, angestrengte Stimme meldete sich am Telefon und erkundigte sich schläfrig nach meinen Beschwerden. Nachdem ich diese möglichst realistisch beschrieben habe, führten wir folgende Konversation:</p>
<blockquote><p> <span style="text-align: justify;">Kackbratze: Und was soll ich da jetzt machen?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich: Äääähm. Keine Ahnung. Bin ich der Arzt oder sie?</p>
<p style="text-align: justify;">Kackbratze: Meinen Sie wirklich, dass ich kommen muss?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich: Wie bitte?</p>
<p style="text-align: justify;">Kackbratze: Ja ich bin ja nicht im Hause, da müssen sie schon eine halbe Stunde warten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich: ?</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Während sich die Welt um mich drehte, mein Herz zum Zerbersten schlug und mir kotzübel war, drückte ich dem reizenden Pförtner den Hörer in die Hand und sagte ihm so ruhig ich konnte: Sagen Sie der Arschkuh, dass sie mir den Darm auslecken kann. Ich fahre in die Uniklinik.</p>
<p style="text-align: justify;">Tat ich auch.</p>
<p style="text-align: justify;">PS: In der Uniklinik konnte ich übrigens nicht schnell genug gucken, wie drei Leute um mich wuselten, mir eine Infusion legten, mir Blut abnahmen, mir etwas gegen den hohen Blutdruck gaben und mir tausend Fragen stellten. Ein „Meinen Sie wirklich, dass es notwendig ist“ habe ich hier nicht gehört.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mike Hansen lebt und kommt aus Solingen</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;">Kennt Ihr noch Mike Hansen? Das war eine Figur, die Olli Dittrich in „RTL Samstag Nacht“ verkörpert hat. So ein Assi-Schrat von Zuhälter mit einer Vokuhila-Frisur, wie man sie unter Vollprolls halt trägt.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Genau den Mike Hansen – oder seinen Zwillingsbruder – habe ich am Bodensee neben mir auf dem Campingplatz stehen gehabt. Eine reizende Spezies. Immer eine Kippe im Mundwinkel, die angeborene Selbstverständlichkeit die dicke, nackte Wampe zur Schau zu tragen, den Wunsch von allen und jedem bemerkt zu werden und dem Talent des Nichtbemerkens der eigenen Sprachdefizite.<br />
Herrlich.<br />
Spätestens ab diesem Zeitpunkt kann ich auch Ina Müllers Einstellung zu den Nordrhein-Westfalen nachvollziehen, die von mir bisher auf gradlinige Pauschalisierung mit beginnender Diarrhö des Gehirngewebes reduziert worden war:</p>
<p style="text-align: justify;"> <em style="text-align: justify;">Ina Müller – Hoffentlich ist der Sommer bald vorbei:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;">Da sind sie wieder,  mit ihren Flip-Flops, die klatschen;</span></p>
<p style="text-align: justify;">Horst, Günther und Dieter in ihren offenen Latschen.<br />
Echte Warsteiner Wampen, sie werden wieder gezeigt,<br />
unaufhörlich am Tanken, solang&#8217; der Frohsinn noch reicht,<br />
Und schon morgen früh um sechs<br />
wird der Rest der Welt mit dem Handtuch besetzt.<br />
Hoffentlich ist der Sommer bald vorbei,<br />
dann tragen sie Socken bis Ende Mai.<br />
Hoffentlich wird der Winter kalt und lang,<br />
damit ich mich von Nordrhein-Westfalen<br />
in Sommersandalen<br />
erholen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Füße ganz artig in Adiletten geparkt,<br />
fast inselartig mit kleinen Büscheln behaart.<br />
Ein Hallelujah auf den Sportteil der Bild:<br />
&#8220;Ey, hör&#8217; ma du da! Wat hat&#8217;n Schalke jespielt?&#8221;<br />
Mit der Gastronomie von Welt per DU,<br />
von Gratin bis Ragout,<br />
Hauptsache Pommes dazu.</p>
<p style="text-align: justify;">Hoffentlich ist der Sommer bald vorbei,<br />
dann tragen sie Socken bis Ende Mai.<br />
Hoffentlich wird der Winter kalt und lang,<br />
damit ich mich von Nordrhein-Westfalen<br />
in Sommersandalen<br />
erholen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Von der Nacht in der die Welt nicht unterging</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;">Man liest ja viel über den Weltuntergang in der letzten Zeit. Alles nur, weil der Maya-Kalender aufhört. Pöh. Sollen sie doch gefälligst mit einer neuen Zeitrechnung beginnen, anstatt alle Leute bekloppt zu machen. Jedenfalls habe ich viel gelesen, gehört, gesehen. Nostradamus Bücher oder solche die es gerne wären, verkaufen sich wie geschnitten Brot, alle Hollywoodstreifen beschäftigen sich mal wieder mit der Apokalypse bei der nur die USA auf dem Erdball verbleibt, weil sonst die Kinokassen nicht klingeln und ich bin schon so paralysiert, dass ich am Abend des 20.12. innerlich Abschied von der Welt nehme und zum ersten Mal das von mir als nicht existent eingestufte Paradies herbeisehne. Wenn es schon zu Ende gehen soll, dann mit Prunk, Glanz und Gloria.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Am Morgen des 21.12. wachte ich in totaler Dunkelheit auf und brauchte ein paar Minuten bis ich begriff, dass ich nicht in der Hölle gelandet war, sondern nur zur Arbeit musste.<br />
Ha, die Menschheit hatte den Mayas ein Schnippchen geschlagen. Als ich dies vollmundig auf der Arbeit verkündete sahen mich alle mit einem etwas mitleidigen Blick an. Tja, dachte ich, die haben dem eben nicht soviel Bedeutung beigemessen. Im Laufe des Tages begriff ich dann allerdings, dass ich mich viel zu früh mit dem Ende der Welt beschäftigt hatte. Das ist ja erst nächstes Jahr. Aber kein Problem, nun hat Gott noch ein Jahr Zeit dieses komische Paradies zu bauen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Tag an dem mir Bon Iver begegnen sollte&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #c90f63;">&#8230;</span><br />
fiel leider ins Wasser!</p>
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		<title>Podcast #1</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 13:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen ist es mal wieder ruhig auf dem DanyWeb geworden und so sehr ich mich auch versuche zu motivieren muss ich doch eingestehen, dass mir die Motivation zum Schreiben derzeit ebenso fehlt wie die zum Lesen. Gestern hatte ich allerdings einen kleinen Experiment/Kreativtag und habe endlich (!!!) eine Folge des bereits lange ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den letzten Wochen ist es mal wieder ruhig auf dem DanyWeb geworden und so sehr ich mich auch versuche zu motivieren muss ich doch eingestehen, dass mir die Motivation zum Schreiben derzeit ebenso fehlt wie die zum Lesen. Gestern hatte ich allerdings einen kleinen Experiment/Kreativtag und habe endlich (!!!) eine Folge des bereits lange geplanten Podcasts &#8220;produziert&#8221;. Ich weiß, die Themenauswahl ist noch nicht ganz ausgewogen, aber ich habe gestern mehr auf das Arrangement geachtet, als auf den Inhalt. Ich finde allerdings, dass die sieben Stunden Arbeit nicht im Nirwana versauern sollten und stelle die Testdatei hier einfach mal zur Diskussion.<br />
Ach &#8211; und achtet auf diese grandiose, von höchsten kreativen Weihen geprägte Namensgebung. Es ist eine Herzensangelegenheit (leichte *Ironie)</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><strong>Der DanyWeb Podcast #1</strong></p>
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