In Greg Laswells Musik habe ich mich vor ein paar Jahren verliebt. Mehr gibt es zu dem Typen eigentlich auch nicht zu sagen. Ich mag seine Stimme, ich mag seine Songs. Ich freue mich wahnsinnig auf das neue Album “Landline“, dass im April 2012 erscheinen wird. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es in Form eines kostenlosen Downloads des Songs “Come back down”, den er gemeinsam mit der Sängerin Sara Bareilles aufgenommen hat. Das ist typisch Laswell’sche Musikkkost. Gut verdaubar und mit einer riesen Portion guter Laune. Für das Album hat er sich aber noch mehr weibliche Unterstützung geholt wie z.B. von Ingrid Michaelson und Sia. Ich bin sehr gespannt.
Greg Laswell feat. Sara Bareilles – Come back down
Auch wenn es klimatisch nun vielleicht nicht mehr ganz so winterlich anmutet, möchte ich Euch – stellvertretend für das ganze Album “Wie schön wir waren” – das Lied “Lass es schneien” des deutschen Singer/Songwriters William Wahl ans Herz legen. Einige wenige kennen William Wahl vielleicht als Teil der a-capella-Band “Basta”. Ich habe das Album nun zweimal gehört und bin sehr angetan. In den nächsten Tagen verliere ich vielleicht etwas ausführlicher ein paar Worte dazu.
Wir entwickeln uns mit dem Social-Network zu Menschen, die in immer kleinen Dimensionen der Kommunikation denken, alles geht schnell, alles kann geschrieben, gesagt, gemalt und über tausende von “Schnittstellen” verteilt werden. Das ist wahnsinnig praktisch. Dass ich mal mit Freunden telefoniert habe. Pöh.
Ich lese viele Blogs. Allerdings gehöre ich zu diesen stillen Lesern, die viele Artikel absolut dufte finden, aber keinen Kommentar hinterlassen. Das liegt daran, dass entweder schon alles gesagt wurde oder ich nichts zu sagen habe, weil ich staune. Ich kann es nicht genau sagen, aber ich glaube ein paar Leute lesen hier schon mit – so wie ich, still und leise. Das finde ich schön. Ich würde nur gerne was davon spüren. Deswegen gibt es in diesem Theme den kleine “Like”-Button.
Und damit meine ich nicht diesen Facebook verseuchten Daumen-nach-oben, sondern das kleine Herzen am Ende jedes Beitrages.
Durch einfaches Drücken des Herzchens, schenkt Ihr dem Artikel Eure Sympathie und mir eine Rückmeldung. Darüber würde ich mich sehr freuen und es kostet kaum Zeit – außer zum Scrollen und zum Drücken.
Wenn ich auf der Arbeit einen chaotischen Schreibtisch habe, auf dem verschiedene Vorgänge durcheinander liegen, die Stifte kreuz und quer verteilt sind, sich Tacker und Locher paaren, irgendwo meine Tasse Flecken hinterlässt und die Büroklammern ständig auf den Boden fallen, dann nennen einige das kreatives Chaos. Ich nenne das “Horror”. Wenn ich einen einzigen klaren Gedanken fassen möchte, muss dieses Chaos erst einmal beseitigt werden. Also räume ich auf, räume weg, sortiere und wische und fühle mich anschließend herrlich befreit. Dann kann ich auch wieder denken.
Wenn ich die Festplatte meines PCs Macs ansehe, dann kann ich auch kaum einen klaren Gedanken fassen, weil die Platte komplett zugemüllt ist. Daten liegen unstrukturiert herum, doppeln sich durch kopieren statt ausschneiden, die Ordnerstruktur die ich habe, macht oft keinen Sinn und mir fehlt der Überblick. Seit ich Alfred nutze, komme ich schon besser zurecht, aber das ist wie mit einem Navi. Ich komme an, kenne aber nicht den Weg.
Gut, vielleicht ist das nicht nötig, aber ich hätte gerne eine ganz super toll organisierte Festplatte. Das ist echt eine Menge Arbeit, wie ich feststellen muss und wenn man dann eine Struktur erarbeitet hat und dann damit arbeitet und dann erkennt, dass das zwar schlau gedacht, ABER PRAKTISCH FÜR DEN A**** IST, DANN …………….. *schrei.
BeetFreeQ vom freeQnet startet eine neue Mixtape-Wichteln Aktion, bei der sich die Teilnehmer gegenseitig ein Mixtape erstellen und zukommen lassen. Dabei ist man nicht auf ein Thema beschränkt, sondern kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis 17.02.2011 anmelden. Die ausführlichen Regeln können dort ebenfalls nachgelesen werden.
Aus Erfahrungen der Vergangenheit kann ich sagen, dass das Erstellen des Mixtapes selbst schon tierisch Spaß macht und die Vorfreude auf das eigene, kommende Mixtape einen wie ein kleines Kind zappeln lässt. Also: unbedingt mitmachen!
Patrick Watson werden am 20.04.2012 ihr neues Album “Adventures in your backyard” veröffentlichen. Bis dahin fließt noch eine Menge Wasser den Rhein hinunter. “Into Giants” ist da der perfekte Song, um die knappen 60 Tage zu überbrücken.
(Gut, mich bekommt man sowieso immer mit diesen tollen Percussions). Aber das Arrangement des Songs ist schon ziemlich toll. Die Stimme von Patrick Watson gepaart mit der weiblichen Stimme. Hammer. Ach, was red’ ich: allein die Instrumentalisierung lässt mich auf Wölkchen schweben.
Der Song kann auf der Homepage auch – ohne Angabe von Daten – heruntergeladen werden.
Es gibt Musik, die entspricht so gar nicht meinen eigenen Vorlieben. Neben den üblichen Verdächtigen wie Volksmusik und Schlager zählen für mich auch Genres wie Heavy-Metal, Hardcore-Rock, Techno und Hip-Hop/Rap dazu.
Aber manchmal blickt man doch über den Tellerrand und entdeckt ein Album, das zwar überhaupt keinen musikalischen Bezug zur Plattensammlung aufweist, aber trotzdem überzeugt und sich im Gehörgang breit macht.
Nachdem über Casper viel gesprochen und geredet wurde und er in vielen Bestenlisten zum Jahresende 2011 auftauchte, machte ich mich auf den Weg die Faszination von „XOXO“ zu ergründen.
Den besten Einstieg in das Album findet man meiner Meinung nach über „So perfekt“. Das ist nicht nur die erste Singleauskopplung, es ist auch DER Song, der das Herz für alles Kommende öffnet. Zwischen den Textzeilen von „So perfekt“ findet sich sicher jeder an irgendeiner Stelle wieder.
Ab da wird es etwas schwieriger. Manche Kost auf Caspers Album ist schwer verdaulich, obwohl er auf die Poser-Elemente des gemeinen Rappers verzichtet.
Sex, Titten, Waffen und die Bekundung der eigenen dicken Eier, die von den meisten ins Mikrofon gepumpt werden und in den Videos mit halbnackten Damen verziert werden, sucht man bei Casper vergeblich.
Nein. Casper erzählt von den Dingen, die uns alle umtreiben, die uns beschäftigen. Vom Sinn des Lebens, von Enttäuschung, Verlust, Frust, Hoffnungslosigkeit. Aber da schwingt auch immer das Positive mit. Der Antrieb, der Wille, die Kraft. So erklärt sich vielleicht auch der Albumtitel „XOXO“ – Kiss & Hugs. Denn der verhält sich zum Inhalt des Albums eher als neutralisierender Faktor.
Der Sinn des Lebens ist leben, sagt Casper im „Grizzly-Lied“ und vielleicht ist es wirklich so einfach wie simple.
Casper präsentiert sich als nachdenklicher Lyriker mit der notwendigen Portion an Erfahrungen. Und auch wenn die Amerikanisierung (Chearleader, Quarterback, Ballkönigin) in den Songs anfänglich etwas irritiert, so hilft Caspers eigene Biografie zu verstehen, wo seine Affinität hierzu seinen Ursprung findet.
Alles in allem ist „XOXO“ für mich im Moment ein bisschen Seelenheil, ein bisschen Therapie. Seine raue Stimme schallt immer wieder durch meine Sennheiser-Kopfhörer und ich bin sicher, er begleitet mich noch ein ganzes Stück auf meinem Weg. Und dass er rappt – nehme ich ihm nicht weiter übel.
Casper – Michael X
Interpret: Casper / Album: XOXO / Release: 2011 / Label: Four Music
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09.03. Mia - Tacheles
16.03. Miike Snow - Happy to you
30.03. Great Lake Swimmers - New wild everywhere
13.04. Die Ärzte - Auch
24.04. Greg Laswell - Landline
27.04. Patrick Watson - Adventures in your backyard
11.05. Garbage - Not your kind of people
Außenorientiert
Dany { Das kann ich gut verstehen, ich habe mit dem Genre an sich auch eher Probleme. Aber ich habe XOXO mittlerweile etliche Male gehört und es... } – 18. Februar 2012, 14:58
nutellaundmett { Ich persönlich finde die Musik nicht ansprechend, der Typ selbst allerdings ist ein wahnsinnig entspannter "Netter". } – 18. Februar 2012, 14:52
Dany { Nun ja, also sagen wir mal so: es ist nicht lebensbedrohlich, aber langwierig. Das ist auch der Grund weswegen hier mal wieder monatelang nichts passiert... } – 7. Januar 2012, 22:01
juliaL49 { Hui, ist doch einiges passiert in so einem langen Jahr. Was ist denn aus deiner Notfallaufnahme geworden? Nur vorrübergehend oder was Schwerwiegendes? } – 7. Januar 2012, 21:55
Konna { Ach, der Justin. Muss gestehen, dass ich noch nie was mit ihm anfangen konnte. Song passt natürlich zum Thema, aber ich persönlich kann nicht so... } – 31. Juli 2011, 22:52